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Geschrieben von pinkpanther am 20.06.2010 22:52

Siegerfoto Marchegg 2010In Marchegg/NÖ ging an diesem Wochenende gleichzeitig der am Weitesten nördlich und östlich gelegene A-Cup für Herren der Saison 2010 über die Bühne. Das hat seine Vorteile: Während es in fast ganz Österreich regnet, bleibt der Nordosten des Landes am Sonntag regenfrei.

Leider muß das Turnier auf die Sieger aus Fürstenfeld, Huber/Seidl, verzichten. Seidl maturiert gerade und Xandl Huber laboriert an einem Rückenleiden.

Bild: Das Treppchen in Marchegg: Berger, Steinöcker, Wutzl, Leeb, Hitzenbichler, Hütthaler, Kollar, Horvath (vlnr). (c) pinkpanther/beachers.at

Der Sonntag

Ab den Semifinali gibt es nur noch Dreisatzpartien, was zeigt, wie ausgeglichen die Teams und wie umkämpft die Matches sind.

Mario Steinöcker und Christoph "Smiley" Berger beziehen gleich in der ersten Runde eine Niederlage, kämpfen sich dann siegreich durchs Loser Bracket und erreichen fast noch das Finale! Im dritten Satz des ersten Semifinales gegen Hitzenbichler/Hütthaler reißt der Faden und sie liegen 0:8 zurück, was nicht mehr aufzuholen ist.

Im zweiten Semifinale haben die Hömberg-Schützlinge Jörg Wutzl und Michael Leeb den Sieg fast auf der Schaufel, ehe die Slowaken Igor Horvath und Michal Kollar doch noch gewinnen und den Finaleinzug schaffen. In der Qualifikation von Baden vor zwei Wochen gab es diese Begegnung schon. Dort ging es noch umgekehrt aus, Wutzl/Leeb gewannen in zwei Sätzen. Trotz vieler Servicefehler von Wutzl durch riskantes Service: erneut eine sehr starke Partie von Wutzl/Leeb, großer Einsatz, für mich das beste Spiel des ganzen Turniers.    [mehr lesen... | 5464 Bytes mehr | Kommentar?]

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Geschrieben von pinkpanther am 19.06.2010 23:42

Hannes SchlöglDer Centercourt im Schloßpark von Marchegg weist zwei Besonderheiten auf: erstens, es gibt dort zwei Arten von Sand, hellen für die Spielfläche und dunklen außen herum. Wie mir erklärt wurde, hat die helle Sandart den Zweck, selbst in nassem Zustand auf den Linien gut sichtbar zu bleiben. Zweitens, der Marchegger CC liegt am Südrand des WWF-Naturreservats Marchauen. Für Insider: das merkt man an der Fauna.

Die Zuschauer dort erwartet heute noch viel mehr: Klagenfurt-Sprecher Tom Bläumauer in Hochform, Marchfelder Erdbeeren (in der VIP-Area gratis, für die restlichen Zuschauer gleich neben der Tribüne zu kaufen). Außerdem gibt es bei diesem Herren-A-Cup in Marchegg erstmals Damenteams zu sehen: Die Schwaiger Sisters spielen am Nachmittag eine Exhibition gegen Turnerova/Pridalova (SVK) und gewinnen dabei hoch.

Am Nachmittag kommt die Sonne heraus und damit ist nicht nur das Turnier gerettet, sondern auch das gleichzeitig im Schloßpark nebenan statt findende Storchenfest in vollem Gang.

Sportlich gesehen gibt es ähnliche Überraschungen wie letzte Woche in Bruck/Mur: ungeschlagen im Winner Bracket des Viertelfinales stehen die Nummern 3, 5, 8 und 11 der Setzliste (Wutzl/Leeb, Moser/Schnetzer, Schlögl/Ertl und Hitzenbichler/Hütthaler), der Rest muß heute übers Loser Bracket sein Glück versuchen.

Bild: Hannes Schlögl feiert einen Punkt. (c) pinkpanther/beachers.at    [mehr lesen... | 2096 Bytes mehr | Kommentar?]

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Geschrieben von pinkpanther am 19.06.2010 23:42

Der Anspruch

Dem Zuschauer verkauft wird das Turnier nicht nur als MEVZA-Turnier, sondern auch und viel öfter als "Mitteleuropäische Meisterschaften" oder übersetzt "Middle European Championships".

Beach-Insider brauchen nicht viel nachzudenken, denn sie wissen, wer in den vergangenen Jahren die höchste Europaserie ECT beherrscht hat: Unsere Nachbarn aus Deutschland. (Alle anderen können in den CEV-Beachranglisten nachschauen.). Mit Abstand: Österreich und die Schweiz. Alle drei liegen zwar in Mitteleuropa, nur: zwei davon wurden nicht eingeladen ...

Pardauz, da wird doch tatsächlich ein "Meister von Mitteleuropa" ermittelt, wo die stärksten Beachnationen dieser Region gar nicht am Start sind! Viele Sportredakteure der lokalen Presse, oft Fußballexperten und unbeleckt, was andere Sportarten betrifft, fallen leider auf diesen Marketing-Hype herein und kopieren recht unkritisch Presseartikel. Was sollen sich unsere Nachbarn von uns denken?    [mehr lesen... | 7996 Bytes mehr | Kommentar?]

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Geschrieben von pinkpanther am 18.06.2010 17:58

Daniel HupferBeim BeachEvent in Olten (SUI), dem zweiten von drei Exhibition-Turnieren dieser Serie, nehmen an diesem Wochenende zwei heimische Teams teil: Hupfer/Schroffenegger (im Eiltempo von Prag nach Olten) und Rimser/Pichler.

Ergebnisse:
Do: Rimser/Pichler - Holtwick/Semmler (GER) 0:2 (19:21, 9:21)
Fr: Rimser/Pichler - Forrer/Grässli (SUI) 1:2 (15:21, 21:18, 10:15)
Fr: Rimser/Pichler - Arvaniti/Tsiartsiani (GRE) 1:2 (14:21, 21:19, 6:15)

Do: Hupfer/Schroffenegger - Lier/Fölmli (SUI) 2:1 (18:21, 21:13, 17:15) !
Fr: Hupfer/Schroffenegger - Sutter/Chevallier (SUI) 0:2 (14:21, 15:21)
Sa: Hupfer/Schroffenegger - Gabathuler/Schnider (SUI) - Sa 18h

Teilerfolg also für Hupfer/Schroffenegger. Neben dem Profiturnier gibt es bei diesem Event auch ein Hobbyturnier. Leider war das Event bisher von starken Regenfällen geprägt.

Bild: Daniel Hupfer blockt. (c) pinkpanther/beachers.at

Links
2. BeachEvent Olten pres. by Frisco
'Swiss BeachEvent'-Turnierserie    [Kommentar?]


Geschrieben von pinkpanther am 18.06.2010 17:03

Centercourt Baden 2010Wer in Baden ein schönes, unterhaltsames Turnier in Baden erleben wollte, hat eins bekommen. Zumindest am Samstag und Sonntag, wo auch das Wetter paßte.
Alle, die damit zufrieden sind - geschätzt etwa 90% der Besucher - brauchen ab hier nicht mehr weiterzulesen. Denn ab nun geht es um Dinge wie sportlichen Wert und erhobene Ansprüche, oder: Was lief denn da eigentlich?

Bild: Centercourt in Baden 2010. (c) pinkpanther/beachers.at

Die Fakten

Bekanntlich ist die ECT (höchste CEV-Turnierserie) gestorben, deren Bestandteil Baden im Vorjahr war. Über diese Serie liegen der europäische Volleyballverband CEV und Organisator GSM im Clinch (wir berichteten). Mehrere Optionen standen daher heuer für Baden heuer zur Wahl: Rückfall auf einen A-Cup, neue Turnierform Stars-Cup, Exhibition, CEV Challenger. Vergessen wir folgende Option nicht: gar kein Turnier.

In dieser Situation wendet sich der lokale Veranstalter in Baden an den ÖVV um Hilfe und der erfindet zusammen mit der MEVZA eine neue Turnierkategorie: "MEVZA am Beach". Nie gehört, sagt der gestandene Beacher zu Recht und fragt: Was soll das sein?

Nun, die MEVZA ist ein Hallenkonstrukt, das wir hier erklärt haben. Interessantes Detail: CZE ist Mitglied der MEVZA, wenn auch derzeit eher auf dem Papier, was mangels tschechischen Hallenteams in der MEVZA nur Insider wissen können (Danke an ÖVV-Vizepräsident Stefan Potyka). Eingeladen werden heuer nach Baden also nur Beachteams aus den 6 MEVZA-Nationen (AUT CRO CZE HUN SLO SVK).    [mehr lesen... | 8099 Bytes mehr | Kommentar?]

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