Schnappen Sie sich ein paar KollegInnen (Ihrer Abteilung bzw. Firma) und nehmen Sie teil - an den 1. österreichischen Betriebs-BEACHGAMES.
Firmen-Teams matchen sich parallel auf 3 Beach-Courts in 3 unterschiedlichen Beach-Sportarten (Beach-Volleyball, Beach-Tennis, Beach-Soccer), am Ende gibt es Bewerbs-SiegerInnen in jeder Sportart und Gesamt-SiegerInnen im Firmen-Teambewerb.
Was zählt ist das Erlebnis, nicht nur das Ergebnis!
Persönliche Fitness, betriebliche Gesundheitsvorsorge, Vernetzung untereinander, sowohl im eigenen wie auch zu den anderen Teams, Spaß, Fun, Fairplay + Miteinander stehen im Vordergrund. Denn im Sport gewinnt immer nur das bessere TEAM.
Das Turnier findet am Sonntag, den 5. September auf allen 3 Plätzen der neu ausgestatteten Beach-Volleyball-Anlage am wunderschönen Natur-Bade-Teich der Marktgemeinde Wiener Neudorf im Industriezentrum NÖ Süd statt.
Ausführliche Infos finden Sie auf der offiziellen Website der Betriebs-BEACHGAMES:
http://betriebs.beachgames.at [Kommentar?]
Spitzenteams lassen aus
Die EM-Silbernen Doppler/Mellitzer verzichten auf den Start beim FIVB Open in Aland (FIN) und bereiten sich stattdessen in Rom auf das letzte WT-Turnier für Herren in dieser Saison in Den Haag (ab 23.8.) vor.
Die Sehnenentzündung von Alex Horst zwingt das Team Gosch/Horst ebenfalls, Aland auszulassen. Diese Verletzung hat Horst schon der bei der EM in Berlin beeinträchtigt und soll nun auskuriert werden, damit schmerzfreies Spielen in Den Haag wieder möglich wird. Gosch/Horst hatten 2007 in Aland mit einem dritten Platz zum ersten Mal das Podium auf der World Tour erreicht.
Daniel Hupfer hatte bereits angekündigt, sich für das letzte Turnier in Den Haag mit dem jungen Helmut Moser (19) zusammenzutun. Dieses Team formierte sich bereits jetzt und gab für Aland noch eine Nennung ab. Daniel Hupfer leidet allerdings an Rückenbeschwerden und das neue Team wird daher in Finnland nicht antreten, sondern in Rorschach (CH), was Daniel wegen des späteren Beginns einige Tage mehr Zeit zur Genesung läßt. Auf der WT starten Hupfer/Moser also wie geplant erst in Den Haag.
Steffi Schwaiger heilt derzeit ihren gebrochenen Knöchel (nach Pferdetritt, wir berichteten) aus. Ein Antritt der gesunden Doris mit einer zeitweiligen Spielpartnerin kommt für die seit Jahren nur zusammen spielenden Schwestern nicht in Frage.
Sara Montagnolli ist grippekrank und kuriert sich zuhause in Innsbruck aus, Babsi Hansel trainiert diese Woche dort allein. Montagnolli/Hansel wollen in Den Haag wieder starten.
Rimser/Pichler werden wie Hupfer/Moser in Rorschach (CH) spielen.
Wer tritt in Finnland an
Nur Huber/Seidl haben angekündigt, in Aland am Start zu sein. Xandl Huber und Robin Seidl hatten am Wochenende einen dritten Platz auf der slowenischen Beachtour erspielt (Mozirje Open) und davor einen fünften beim CEV Challenger in Novi Sad (Serbien). In Aland sind sie in der Qualifikation auf Platz 29 des 64 Teams umfassenden Qualifikationsrasters gesetzt, die Qualifikation beginnt heute. Nachdem alle sonstigen unserer Herrenteams ausfallen und auch kein AUT-Damenteam in Aland antritt, werden Xandl und Robin als einzige unsere Farben in Aland vertreten.
Bild: Die einzigen Österreicher in Aland (FIN), die Kärntner Seidl (l.) und Huber (r.). Archivbild aus Klagenfurt 2009. (c) pinkpanther 2009 [mehr lesen... | 6618 Bytes mehr | Kommentar?]
Nach zahlreichen Erfolgen von US-Spielern in Europa, vor allem des Duos Dalhausser/Rogers mit zuletzt 4 WT-Siegen in Folge und 8 in dieser Saison, gibt es nun aus den USA eine Hiobsbotschaft zu vermelden. Die Finanz- und die darauffolgende Wirtschaftskrise gingen bekanntlich von dort aus. Nachdem ihnen bereits die europäische CEV-Turnierserie ECT heuer zum Opfer fiel, sind sie nun ins Mutterland zurückgekehrt und haben dort eine weitere BVB-Serie gemeuchelt:
Die AVP hat ihre Turnierserie "AVP Tour", die heuer 12 Turniere umfassen sollte, ab sofort aus finanziellen Gründen eingestellt. Die 5 ausständigen Turniere in San Francisco (14.8.), Manhattan Beach (19.8.), Chicago (27.8.), Mason (3.9.) und L.A. (17.9.) wurden abgesagt. Wie es danach weitergeht, ist unklar; Spekulationen deuten bereits in die Richtung, daß es auch 2011 keine AVP Tour geben könnte, so gravierend soll die Finanzmisere sein. Zumindest ist die AVP-Aktie derzeit praktisch wertlos.
Die AVP Tour ist die größte aller nationalen Beachtouren und wird seit 1988 durchgehend veranstaltet. In den letzten Jahren war diese Serie nach Sponsorausstiegen, Managementwechseln, Aktienkurssprüngen und mißglückten Expansionsversuchen (nach Australien) u.ä. immer wieder in die Schlagzeilen und vermehrt auch in Turbulenzen geraten. Zuletzt war heuer die Anzahl der geplanten Tourstopps wie auch das Preisgeld gleich um 25% gegenüber dem Vorjahr geschrumpft (wir berichteten).
Bild: die dreimaligen Klagenfurt-Sieger (2006/2009/2010) Dalhausser (l.) und Rogers (r./USA). Archivbild aus Klagenfurt 2009. (c) pinkpanther 2009 [mehr lesen... | 4417 Bytes mehr | Kommentar?]

Aus österreichischer Sicht kann die Beachvolleyball EM in Berlin sicherlich als sportlicher Erfolg bezeichnet werden. Clemens Doppler und Matthias Mellitzer konnten sensationell die Silbermedaille erringen und folgen damit Flo Gosch und Alex Horst als Vizeeuropameister nach. Die Zweitplatzierten aus dem Vorjahr können mit Rang 9 auch heuer wieder eine ordentliche Platzierung einfahren. Und bei den Damen erreichen Barbara Hansel und Sara Montagnolli als einziges österreichisches Damenteam mit Platz 5 ein mehr als respektables Ergebnis (Doris und Stefanie Schwaiger mussten ja verletzungsbedingt absagen).
Bild: Matthias Mellitzer, Coach Marco Solustri und Clemens Doppler feiern Platz 2 bei der EM 2010.
Ein Blick hinter die Kulissen der Veranstaltung
Das CEV European Championship Final 2010 war heuer das einzige Event der European Championship Tour (ECT). beachen.cc berichtete ja bereits vorab über die Querelen zwischen Verband (CEV) und Veranstalter (bisher GSM), bei der Veranstaltung selbst konnten diese jedoch im Hintergrund gehalten werden und blieben weitgehend unbemerkt. So verhielt es sich auch mit dem vorerst ausverhandelten „Waffenstillstand“ zwischen Spielern und Veranstalter. Die erste Hälfte der Preisgelder aus dem Jahr 2009 wurde ja vor der EM noch ausbezahlt, über die Zahlung der zweiten 50% wird noch verhandelt.
Bild: Außenansicht des Centercourts der Beachvolleyball EM 2010 in Berlin.
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Vize-Europameister Titel für Clemens Doppler und Matthias Mellitzer
In einem am Spannung kaum zu überbietenden Endspiel um den Europameistertitel 2010 lieferten Doppler-Mellitzer den Niederländern Nummerdor-Schuil eine heiße Beachvolleyball-Schlacht, mussten sich aber letzlich doch mit 2-1 (21-18, 28-30, 20-18) geschlagen geben.
Entgegen ihrer sonstigen Spielweise starten Nummerdor-Schuil stark ins Spiel und waren nie wirklich in Gefahr den ersten Satz zu verlieren. In der Folge kamen die beiden Österreicher auf und konnten sich in einer packenden Entscheidungsschlacht Satz Nummer 2 sichern. Auch im driten Satz ging es eng her, schließlich hatten aber Nummerdor-Schuil neben der spielerischen Klasse auch die nötige Portion Glück und konnten nach 2008 (Hamburg) und 2009 (Sotchi) ihren dritten EM Titel in Serie sichern.
Im kleinen Finale um Platz 3 setzten sich die Letten Plavins-Smedins gegen Lario-Mesa aus Spanien mit 2-0 Sätzen (21-15, 21-16) durch.
Bild: Die Medailliengewinner der EM 2010 in Berlin bei den Herren, Gold: Nummerdor-Schuil, Silber-Doppler-Mellitzer, Bronze Plavins-Smedins
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