Erste Österreicher spielen in Klagenfurt und gleich erster Sieg des Tages!
Conny Rimser und Kerstin Pichler gewinnen auf dem Klagenfurter Centercourt in 2 Sätzen (zweimal zu 18) in der ersten Qualifikationsrunde gegen Dampney/Mullin (GBR). Die Nummer 27 der Qualifikation schlägt die Nummer 6 also ganz glatt - das gibt Hoffnung für die zweite Qualifikationsrunde, die Kerstin und Conny noch überstehen müssen, um in den Hauptbewerb einzuziehen. Um 15 Uhr geht es gegen ein Schweizer Team, Graessli/Goricanec SUI [22], und wir halten Kerstin und Conny die Daumen, daß der Aufstieg auch ohne Wild Card gelingt!
Siegreich auch in der zweiten Qualifikationsrunde - Hauptbewerb!
Kerstin und Conny übersiedeln ab sofort ins Viersterne-Hotel Lindner Seepark, wo die SpielerInnen des Hauptbewerbs untergebracht sind, denn sie qualifizieren sich für den Hauptbewerb! Bei strömendem Regen ringen sie in 48' Muriel Grässli/Tanja Goricanec (SUI) in drei Sätzen (17:15 im dritten) nieder. Der Mitte des zweiten Satzes einsetzende Regen bzw. eher schon Wolkenbruch hilft Kerstin und Conny, mit ihm kommen sie auf die Siegerstraße. Wir gratulieren den beiden ganz herzlich, nicht nur, weil sie brave beachen.cc-User sind - es geht also auch ohne Wild Card, und das noch dazu zuhause beim Grand Slam!
Bild: Kerstin Pichler (l.) Conny Rimser (r.) am Centercourt in Klagenfurt. (c) pinkpanther 2010 [mehr lesen... | 2283 Bytes mehr | 1 Kommentar]
Im Rahmen des A1 BVB Grand Slam presented by Volksbank
führten wir am Montag vor dem Turnier dieses Interview mit Matthias Mellitzer, dem Partner von Clemens Doppler.
Bild: Matthias Mellitzer. (c) pinkpanther 2010
Der schlimme Finger
beachen.cc: Erste Frage: Wie geht's dem gebrochenen kleinen Finger der Nation?
M. Mellitzer: Heute Montag war das erste Blocktraining seit 3 Wochen, da ging das erstaunlich gut, der Finger hat gehalten und er hat mich kaum behindert. Am Dienstag haben wir morgens ein Abschlusstraining mit Standortbestimmung.
beachen.cc: Spielst du mit speziellen Vorkehrungen wie Schiene oder Tapes?
M. Mellitzer: Sowohl Schiene als auch Tape.
beachen.cc: Behindert dich der Finger z.B. beim Pritschen?
M. Mellitzer: Nein, da man sowieso mit den inneren Fingern pritscht, die kleinen sind da nicht beteiligt.
beachen.cc: Du wirst also nicht ab sofort alle Aufspiele deswegen aufbaggern?
M. Mellitzer: Nicht mehr als sonst auch.
beachen.cc: Wie sieht die Therapie aus, machst du spezielle Behandlungen, um die Heilung zu beschleunigen?
M. Mellitzer: Ja, es wird einiges gemacht wie Magnetfeldtherapie. [mehr lesen... | 5944 Bytes mehr | Kommentar?]
Der erste Turniertag steht im Zeichen von Trainingsmatches und der Country Quota der Damen, die für die Nationen BRA und GER nötig ist, weil mehr als 5 Teams je Nation angereist sind (bei Damen wie auch bei den Herren, letztere spielen Dienstag ab 14 Uhr CQ). Die schlechte Nachricht: Ana Paula, ursprünglich in der Entry List, kommt heuer nicht. Die gute Nachricht: Mittlerweile kann man die Matches der deutschen Damen-Country Quota schon richtig ansehen und sie stehen denjenigen der brasilianischen CQ an Qualität kaum mehr nach! Der Insider-Tipp "CQ am Außencourt anschauen" wird bald keiner mehr sein, so gute Spiele sieht man frühestens am Mittwoch wieder. Außerdem kann man sich jetzt dort bequem auf einer Tribüne räkeln.
Einige Eindrücke in Bildern
Außencourts jetzt mit Tribüne!
Die Außencourts haben nun eine Zuschauertribüne! Die Zelte für Crew und Spieler sind gegenüber den Vorjahren auf die andere Seite gewandert, es sind mehr und größere Zelte geworden, womit mehr Platz zur Verfügung steht. Diese Verbesserungen gehen auf den 2. Beachvolleyball-Fan-Stammtisch zurück, wo wir das angeregt haben, ein wenig sind wir also auch schuld daran.
Zieht so richtig ab
David Cox (FIVB Technical Supervisor, im gelben Shirt) zeigt den versammelten Courtmanagern Klagenfurts (in türkisen Shirts) höchstpersönlich mit dem Sandrechen vor, wie man einen Beachplatz richtig abzieht ("Ziehen, nicht schieben"). Die Courtmanager, allen voran der Manager der Außencourts Anton Fichtinger (mit dem Sandrechen in der Hand), die diese verantwortungsvolle Tätigkeit allesamt noch niemals ausgeübt haben dürften, lauschen andächtig. Wir hoffen, daß die zuständigen Herren das Abziehen nach diesem kleinen Kurs so richtig nach streng orthodoxer FIVB-Lehre durchführen können, ihr neu erworbenes Wissen auch an ihr Courtpersonal weitergeben werden und alle gut aufgepaßt haben, sodaß niemand nachsitzen muß.
Turnierdirektor legt Hand an
Wo sieht man schon einen Turnierdirektor selbst mit anpacken? Turnierdirektor Dieter Holzapfel ist sich nicht zu schade zum Sesselschleppen.
[Kommentar?]
Bisher hatte es bei den 5 Herren-A-Cups der Saison lauter verschiedene Sieger gegeben. In Graz gelingt es erstmals einem Team, zwei A-Cup-Siege in dieser Saison zu holen: Andre Hitzenbichler/Jakob Hütthaler gewinnen nach Marchegg nun auch Graz. Hitzenbichler wollte schon seine Beachkarriere beenden, hängte noch eine Saison an - und ist jetzt natürlich froh darüber.
Die Grazer Spielorte Eggenberg und Murbeach glänzen durch verschwenderische Courtausstattung (Eggenberg: 4 Courts, davon 2 benutzt; Murbeach: 1 von 3 möglichen Courts) und damit luxuriöse Platzverhältnisse. Vor allem der durchgehend sonnige Finaltag ist sehr gut besucht; die Organisation, wie von Ingo Gruber und seinem Murbeach-Team gewohnt, ausgezeichnet. Graz bietet sogar aus dem Ausland eingeflogene Beachdancers.
Bild: Der Salzburger Andre Hitzenbichler gewinnt in Graz. (c) pinkpanther/beachers.at [Kommentar?]
Die Schwaiger-Sisters holen sich nach Kristiansand im Vorjahr die zweite Silbermedaille iherer Karriere. Im Finale unterliegen die Niderösterreicherinnen Talita-Antonelli aus Brasilien.
Der Tag wurde zunächst aus rot-weiss-roter Sicht von dem Gewinn des kleinen Finales durch Sara Montagnolli und Babsi Hansel anstandsgemäß eröffnet. Sara und Babsi gewinnen souverän gegen Van Iersel-Keizer.
Gosch-Horst konnten ihre Chance im kleinen Finale leider nicht nützen und belegen Rang 4. [Kommentar?]





